Adam
 

     

 

Ich hatte Angst, denn ich konnte ihn nicht beherrschen.
Ich lernte aber, ihn und meine Furcht zu zügeln.
Er hatte keine Gehlust, und ich musste sie für uns beide aufbringen.
Er hatte keine Ruhe, und ich musste sie für uns beide finden.
Ich war jähzornig, und ich schlug mein Pferd.
Ich hatte ein schlechtes Gewissen und lernte daraus, mich zu beherrschen.
Denn seine Augen waren treu und schwiegen über meine Unzulänglichkeit

Mein Pferd ist mein Spiegel, der meine schlechte und gute Laune
unverfälscht wiedergibt.

 
Sieh hinein in die Augen deines Pferdes,
aber erschrecke nicht über die Wahrheit

(Bent Branderup)

 
       

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